Engelbert Nowak
Französische Chansons
Deutsche Lieder
Gemeinsam Singen
Wer miteinander singen kann, der fängt auch bald zu reden an.
Gemeinsames Musizieren, aber auch das Zuhören bei dargebotenen Liedern ist eine menschliche Aktivität, die sich durch die bisherige bekannte Menschheitsgeschichte zieht. Und das mit Recht: Sie stärkt das Gefühl von Zusammengehörigkeit, kreiiert Kontakte und stärkt das psychische und physische Wohlbefinden. Das immer mehr in Mode kommende sog. "Rudelsingen" ist dafür ein zeitgemäßer Ausdruck.
In diesem Sinne liegt es auch mir am Herzen, die Freude an der Musik zu erhalten und zu erweitern, andererseits möchte ich auch die didaktische Ebene in den Fokus nehmen und Musikstücke in ihrem jeweiligen Kontext verstehen und erläutern.
Auf dieser Homepage thematisiere ich schwerpunktmäßig das Französische Chanson. Trotzdem möchte ich betonen, dass mir dabei sowohl das französische als auch das deutsche Liedgut am Herzen liegt.
Von daher ist der kurze Abriss über die Geschichte des Französischen Chansons (vgl. La Chanson en bref) exemplarisch zu verstehen.
Über mich
Während der Schulzeit in Kassel und Fulda mit der humanistisch ausgerichteten Sprachenfolge Latein, Altgriechisch und Englisch war Französisch die vierte schulische Fremdsprache, die mich aber am meisten faszinierte. Eher per Zufall wurde sie neben Kunst auch zu meinem Studienfach. Leicht vorzustellen, dass die sprachpraktischen Kenntnisse zu Beginn des Studiums eher rudimentär waren.
Durch ein Stipendium in Nantes und diverse persönliche Kontakte sowie viele Reisen nach Frankreich hat sich die Sprachpraxis derart verbessert, dass ich in meinem Berufsleben als Lehrer einigen Schülergenerationen das Angebot machen konnte, authentisches Französisch zu lernen.
Erste intensivere Begegnungen mit dem französischen Chanson hatte ich im Verlaufe des Studiums mit kanadischen Sängern (Gilles Vigneault, Felix Leclerc u.a.) sowie den inhaltlich und sprachlich recht intensiven Liedern von Georges Brassens.
Seit diesen frühen Begegnungen hat sich die Faszination für das Chanson française ständig erweitert. Diese liegt für mich darin, dass bereits im Klang der französischen Sprache eine Melodie liegt, die sich beim Singen potenziert.
Musik und Singen habe ich nie beruflich betrieben, sondern als Hobby, das ich seit gut zehn Jahren betreibe. Es ist es für mich eine Freude und bringt Ausgleich und Entspannung. Von daher singe ich u.a. in zwei A-Cappella-Chören und in einer Dreier-Konstellation (vgl. ' www.cls-musik.de '). Dennoch - das will ich nicht leugnen - bleibt vor Auftritten immer eine gewisse Spannung.
Musikalische Anregungen
Ich singe derzeit ausschließlich Lieder, die ich übernehme, wobei mein Bestreben nicht ist, diese möglichst genau nachzusingen. Ich versuche, sie immer wieder neu zu interpretieren.
Die musikalischen Anregungen im Bereich des Französischen Chansons reichen in die Zeit des Studiums zurück, wo ich gerne Sänger wie Greame Allwright, Georges Moustaki oder den fantastischen Jacques Brel hörte, ohne Tendenz, diesen nachzueifern.
Aber auch weniger bekannte Interpreten wie Marc Robine fanden mein Interesse, da er neben vielen eigenen anspruchsvollen Liedern auch traditionelle Chansons neu interpretiert hat.
Ein großer Teil meines Repertoires setzt sich aus Liedern der 1960er bis 1990er Jahre zusammen.
Heute ist es so, dass ich versuche, Lieder, die ich höre und die mir gefallen, in ein mir genehmes Akkord- und Stimmschema umzusetzen, wobei das Internet ein willkommenes Hilfsmittel ist.
Sowohl im Deutschen als auch im Französischen finde ich großen Gefallen an Liedern, die bisweilen einen etwas derberen Inhalt haben.